Im Kunstleistungskurs ist die „Warmlaufphase“ relativ lang. Man findet gut den Einstieg, selbst wenn man in Kunst nicht übermäßig begabt ist. Äpfel zum Üben von Schraffur und Formgefühl. Durch die zusätzlichen Stunden, die man mehr als der Kunst-Grundkurs hat, bekommt man die Möglichkeit, mehr Praktisches zu machen. Generell lernt man viel über Bildanalysen und die „versteckten Botschaften“ in den Bildern. Trotzdem wird das für Keinen zu viel; Vor allem die, die in der Praxis ihre Schwächen haben, können das mit den im Unterricht gelernten Techniken und der Theorie gut ausgleichen. Man kann, zumindest in diesem 12er Jahrgang, das Vorurteil des „Mädchenfachs“ Kunst bestätigen.

In 11/1 und 11/2 kann man sich auf Techniken wie die Kaltnadelradierung, Acrylmalerei, Ätztechniken und Zeichnen mit unterschiedlichem Schreibwerkzeug auf verschiedenen Unterlagen und Papieren freuen.

Parallel zum Zeichnen und Co. lernt man die verschiedenen Kunstepochen kennen und befasst sich zum Beispiel mit deren Architektur und Bildhauerei.

Die Angst Vieler vor dem Kunst LK ist unbegründet. Jeder, der sich für Kunst interessiert, kann ihn wählen. Für Viele ist es der schönste und auch beste Leistungskurs, auch wegen der „künstlerischen Freiheit“.

Von Sophia Faißt (MSS 12, Kursleiterin: Frau Sonntag)

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