Englisch ist für die meisten Schüler die erste Fremdsprache, die sie lernen, viele fangen bereits in der Grundschule an. Dementsprechend wundert es nicht, dass in jedem Jahrgang auch drei bis vier Englisch-LKs zustande kommen. Doch was genau ist eigentlich Unterrichtsinhalt dieser Kurse?

In 11/1 wird oft mit einer Grammatikwiederholung begonnen, um alle Schüler auf das gleiche Niveau zu bringen. Im Laufe der folgenden Jahre tritt dies eher in den Hintergrund, da Großteile der Grammatik nun bekannt sein sollten und es mehr um Sprechen und Schreiben geht. Außerdem wird auch der Inhalt wichtiger, er macht in den Kursarbeiten ein Drittel der Note des schriftlichen Teils aus. Die Themen reichen hierbei von Großbritannien über Amerika (hier liegt der Fokus meist vor allem auf der Geschichte der Südstaaten und der Sklaven), Shakespeare, Science Fiction bis hin zu Indien. Doch auch Aktuelles, wie etwa Terrorismus, kann behandelt werden. Hinzu kommt die Behandlung von Lektüren – allerdings lange nicht so viele wie in Deutsch. Ich habe in meinen drei Jahren Englisch-LK vier Stück gelesen: Lord of the Flies, Macbeth, Driving Miss Daisy und Moonpalace. Diese passen oft zu der vorher behandelten Unterrichtseinheit, so wird zum Beispiel nach Shakespeare traditionell eines seiner Stücke gelesen (in meinem Fall eben Macbeth). Die anderen Werke waren mir bis zur Behandlung im Unterricht zwar unbekannt, stellten sich aber als durchaus spannend und lesenswert heraus.

Der Englisch-LK hat den (nicht ganz unbegründeten) Ruf, als Lückenfüller bei der Kurswahl zu dienen. Jedoch ist er vor allem Schülern zu empfehlen, die Spaß an der englischen Sprache  haben.

von Lilly Blättner (MSS 13, Kursleiter: Herr Hoischen)

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